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11.12.2009

Mordprozess um zersägte Leiche: Urteil am Dienstag erwartet

Im Augsburger Mordprozess um die zersägte Leiche eines Polizeihundeführers ist gestern wider Erwarten wieder kein Urteil gefallen. Anklage und Verteidigung sind sich auch weiterhin über den Tötungshergang nicht einig.

Ein Gerichtsmediziner erklärte nun, dass die Art der Schädelverletzungen des Toten nicht mit den Schilderungen ihrer Entstehung übereinstimmen können. Die Täterin hat bisher angegeben, ihr Mann stand – als sie ihn erschlagen habe - vor ihr. Der Gutachter geht aber davon aus, dass das Opfer geschlafen habe und somit wehrlos war. Die Staatanwaltschaft spricht von Mord - während der Anwalt der Frau auf Totschlag im Affekt plädiert. Die Beweisaufnahme ist jetzt abgeschlossen. Das Urteil soll nun am kommenden Dienstag fallen