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18.05.2020

Kaum Regelverstöße bei Anti-Corona-Demos

Die einen tanzten, die anderen meditierten, die anderen machten ihrem Ärger mit Transparenten und lautem Rufen Luft. Mehr als 500 Demonstranten haben am Samstag in Augsburg gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung und des Freistaats demonstriert. Anders als in der Woche zuvor hielt sich diesmal der Großteil der Teilnehmer an die geltende Abstands- und Maskenpflicht.

Laut Polizei kamen die Demonstranten "aus der Mitte der Gesellschaft" und waren weder dem extremen linken oder extremen rechten Spektrum zuzuordnen. Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber war ebenfalls vor Ort, um sich die Kritik der Menschen anzuhören.

Die Augsburger Polizei zieht eine positive Bilanz nach den Anti-Corona-Demo. Anders als am Wochenende davor hielten sich die Teilnehmer diesmal aber an den vorgeschriebenden Mindestabstand und die Maskenpflicht. Nur eine kleine Gruppe Demonstranten, die vom Willy-Brandt-Platz zum Plärrer wollte, weigerte sich beharrlich, sich an die Vorgaben zu halten. Alle 24 müssen nun eine Strafe zahlen. Um sämtliche Demos unter Kontrolle zu behalten, war die Polizei diesmal mit 200 Einsatzkräften in Augsburg präsent.