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22.05.2020

DLRG befürchtet mehr Badeunfälle

Die DLRG erwartet in der nächsten Zeit einen großen Ansturm auf die Badeseen in der Region. Zum einen sind die Freibäder noch geschlossen, zum anderen gibt’s wegen der Corona-Krise derzeit keinen Urlaub im Ausland. Sie weißt darauf hin, dass auch an den Seen überall der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss. Aber nicht nur das bereitet den Rettern Sorge.

Anders als im Schwimmbad kann nicht überall eine Aufsichtsperson sein, außerdem hat es seit März keine Schwimmkurse mehr gegeben. Die DLRG sieht daher ein erhöhtes Risiko für Badeunfälle. Man solle jetzt im Besonderen darauf achten, nicht zu weit hinauszuschwimmen und einen Rettungseinsatz zu provozieren. Denn bei jedem Einsatz gefährdet man auch die Retter, sollte man womöglich mit Covid 19 infiziert sein.

Zum Schutz vor dem Virus gilt für Ersthelfer aktuell: Ist eine Wiederbelebung erforderlich, dann nur Herz-Druck-Massage durchführen, keine Mund zu Mund oder Mund-zu-Nase-Beatmung. Der Rettungsdienst habe dann spezielle Geräte dafür. Und nicht vergessen: Die DLRG-Helfer sind alle ehrenamtlich im Einsatz – sie sind, genauso wie der Rettungsdienst unter 112 erreichbar.