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04.06.2017

Bischof Konrad: "Den Geist Gottes in sich wirken lassen"

In seiner Pfingstpredigt hat der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa im Augsburger Dom die Gläubigen dazu aufgerufen, den Geist Gottes in sich wirken und sich von „seiner leisen Sprache leiten“ zu lassen. Denn der Geist Gottes mahne jeden Menschen, „das Gewissen zur Richtschnur seines gesamten Verhaltens zu machen“. Schon in den „geringsten Zeichen der Mitmenschlichkeit, der Fürsorge und Güte“ werde Gottes Geist sichtbar, so der Bischof.

 Zu Beginn der Predigt ging Bischof Konrad der Frage nach, inwiefern die Bedeutung des Pfingstfests in unserer Gesellschaft überhaupt noch bekannt sei. Schon vor 30 Jahren hätte einer Umfrage in der Bundesrepublik Deutschland zufolge mehr als die Hälfte aller Befragten nicht gewusst, worum es an Pfingsten gehe.

„Sollte sich das heute etwa zum Besseren entwickelt haben?“, stellte der Bischof zweifelnd in den Raum. Im Gegenteil: Gerade heute brauche es sehr viel Zeit, um sogar Katholiken den Sinn und die Bedeutung des Pfingstfests zu erklären, so Bischof Konrad.
 
Das Pfingstfest ist laut dem Bischof der „krönende Abschluss der österlichen Zeit“. Mit dem Ausgießen des Heiligen Geistes sei die Heilstat Christi vollendet und ein neuer Bund geschlossen worden.