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16.06.2017

Buddhistischer Priester gesteht Missbrauchsvorwüfe

Der buddhistische Priester aus Dinkelscherben, der mehrere Jungen sexuell missbraucht haben soll, hat alles gestanden. Sein Verteidiger hat heute vor Gericht in Augsburg eine Erklärung verlesen.
Er schäme sich zutiefst, lässt der Angeklagte in der Erklärung vorlesen. Und er gibt alle ihm vorgeworfenen Taten zu.

Der heute 62-JÄhrige soll die Jungen missbraucht und teilweise davon auch pornografische Aufnahmen gemacht haben. Dem Mann waren oft Kinder in schwierigen Situationen anvertraut worden – etwa weil ein Elternteil gestorben ist oder weil sie Drogenprobleme hatten. Zum Beispiel hat er sich auch um einen Flüchtlingsjungen gekümmert. Die Buben waren im Alter zwischen 4 und 13 Jahren.  
Bis die Vorwürfe im letzten Jahr bekannt wurden, war der Angeklagte sehr angesehen in der Region. Er führte einen buddhistischen Tempel in Dinkelscherben, saß in Augsburg am "Tisch der Religionen" und war Vizepräsident des Weltverbandes der Buddhisten.