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11.08.2017

Schmetterlinge: Größtes Artensterben der Menschheitsgeschichte

Das Aussterben vieler anderer Tierarten sorgt weltweit für Entsetzen, die Schmetterlinge sterben im Stillen, sagt der Augsburger Schmetterlingsexperte Eberhard Pfeuffer. Er spricht vom "größten Artensterben in der Geschichte der Menschheit".

Dem Bayerischen Landesamt für Umwelt zufolge stehen derzeit 100 Arten von Tagfaltern auf der Roten Liste, viele weitere auf der sogenannten Vorwarnliste. Viele Tiere sind schon ausgestorben. Die Falter haben keinen Lebensraum mehr; die Bauern nutzen ihre Flächen für Monokulturen oder sie werden gleich komplett zugebaut, so Pfeuffer. Wo früher wilde Wiesen waren, gäbe es nur noch Mais. Außerdem leiden die Tieren unter all den Giften, die die Landwirtschaft versprüht. Hinzu komme außerdem das Desinteresse von ganz oben, in den Lehrplänen kämen Schmetterlinge kaum mehr vor.